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By Eckard Lefèvre

Die Untersuchung bemuht sich, die im allgemeinen vernachlassigte kunstlerische shape der Briefe des jungeren Plinius herauszustellen. Behandelt werden folgende Themen: Exempla antiquitatis (Wurdigungen groer demeanour, die noch die alte Zeit verkorpern und fur Plinius vorbildhaft sind: Verginius Rufus, Titius Aristo, Antoninus Arrianus, Cornutus Tertullus), Verfall der individuellen Freiheit nicht nur unter Domitian, sondern auch unter Trajan, des Senats und der Redekunst der Gegenwart, bedeutende Schriftsteller in Vergangenheit und Gegenwart (Cicero, Plinius der Altere, Silius Italicus, Martial), humanitas im Umgang mit anderen (sowohl mit anderen Volkern als auch mit Frauen und Sklaven), schlielich die Villa als geistiger Lebensraum und die Rezeption der Landschaft. Plinius spricht jeweils aus einem dezidiert eigenen Blickwinkel heraus. Auf diese Weise ergibt sich ein Gesamtbild seiner geistigen Personlichkeit sowie der kulturellen Bedingungen der Epoche, da das Einverstandnis der Adressaten aus dem Senatorenstand vorauszusetzen ist.

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Der etwas prätentiösen Warnung37 kontert er, er habe durch seine Weigerung, Prinzeps zu werden, Cluvius und seinen Historikerkollegen die Freiheit schaffen wollen, das zu schreiben, was sie für richtig hielten. 39 Der Passus bildet die Mitte des Briefs und ist sicher für den Autor der Höhepunkt. Im folgenden geht Plinius zum Angriff über. Es ist zu beachten, daß auch Frontinus zu seinen Förderern gehörte (utrumque dilexi, 2). 40 Um so bemerkenswerter ist der Dissens. Plinius verfährt wie ein Redner vor Gericht: age dum, hunc ipsum Frontinum in hoc ipso, in quo tibi parcior videtur et pressior, comparemus.

Plinius findet zu einem warmen Ton: Er hoffe, daß Kampanien Pontius zur selben Zeit (wie Comum ihn) loslasse, damit ihrer freundschaftlichen Gemeinschaft, wenn er zurückkomme, kein Tag verlorengehe, cupio te quoque sub idem tempus Campania tua remittat, ne quis cum in urbem rediero, contubernio nostro dies pereat. Die Herzlichkeit des Satzes ist schon deshalb notwendig, damit nicht einem Freund über eine noch größere Freundschaft mit einem anderen berichtet wird: Das contubernium nostrum ist als Gegengewicht zu der artissima familiaritas (4) gedacht.

Seine Worte sind der Gipfel der Verbundenheit: etiam si filium haberem, tibi mandarem (9). Es ist fraglich, ob der Vorgang der gewichtigste in ihrer Beziehung war, sicher war er aufgrund des Ausspruchs der persönlichste, über den berichtet werden konnte: Darauf kommt es in dem öffentliche und private Würdigung verbindenden Nachruf an. Der Brief klingt in einer ruhigen Äußerung der Trauer aus, die den Gedanken des Weiterlebens in das Spiel bringt und die Begriffe vita, vivere, mors und mortalitas abwägt (10-12).

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